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Werdet Voll Heiligen Geistes (German)
Corrie Ten Boom
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Corrie Ten Boom

Werdet Voll Heiligen Geistes (German)

Corrie Ten Boom · 46:57

Jesus ist die Antwort auf unsere Sünden und unser Glaube kann uns helfen, reine Herzen zu haben und mehr als Überwinder zu sein.
In this sermon, the speaker emphasizes the importance of being filled with the Holy Spirit in order to proclaim the Gospel and serve others effectively. The speaker encourages the audience to focus on Jesus rather than themselves, reminding them that Jesus was sent to search and save the lost. The sermon highlights the need for Christians to take their role in the spiritual battle seriously and avoid compromising with the enemy. The speaker also shares a powerful story of speaking to a group of young people and urging them to make a decision for Jesus Christ as their Savior.

Full Transcript

Meine Freundin, heute Abend hoffe ich, dass wir allen sehr treu sein werden in Fürbitte. Wir können hören und beten am selben Moment. Wir können die vertikale und die horizontale Verbindung haben zugleich.

Und betet, dass wir allen den gesegneten Blickwechsel bekommen. Betet auch für denen unter uns, die noch nie die erste Entscheidung gemacht haben für den Herrn Jesus. Jesus hat die Sünde für die ganze Welt getragen.

Und Gott will, dass alle Menschen geholfen werden. Und betet, dass wenn ich erzähle von den Reichtumen, die wir Kinder Gottes haben, jetzt und hier, dass es die Leute, die es noch nicht haben, ein gesegnetes Verlangen, ein gesegneter Eifersücht kommt in ihre Herzen, dass sie heute Abend auch das Ja sagen zu Jesus. Und ich will ein Wort für denen sagen, für denen, der noch nie die erste Entscheidung gemacht haben für Jesus, geh nicht nach Haus, bevor du das Ja sagst zu Jesus und komm zu mir nach der Versammlung oder nach ein anderer Seelsorge, dass wir zusammen beten können.

Und ich kann nur noch ein Ding speziell für dich sagen, dass Jesus gesagt hat, wer zu mir kommt, wird ich nicht hinausstoßen. So komme. Nun gestern Abend habe ich gesprochen über das Herrliche, das wir schieben können über die Sünden.

Wir haben die Taschenlampe gesehen mit den Lumpen. Jede Lumpe war ein Sünde. Wir haben gesehen, dass der Heilige Geist nicht ein Herz füllen will und kann, wo noch Sünden sind, die nicht bei dem Herrn gebracht sind.

Aber wir haben auch gehört, dass es so herrlich ist, dass wenn wir unsere Sünden bekennen, Gott treu und gerecht ist, unsere Sünden zu vergeben und dass das Blut von Jesus uns reinmacht von allen Sünden, die wir bei dem Herrn bringen. Es steht in Römer 8,1, das habe ich gestern am Schluss gelesen, darauf kommt alles an, in der Lebensgemeinschaft mit Christus trifft uns kein Verdammungsurteil mehr. Da gilt dann die Ordnung des Heiligen Geistes.

Das ist eine Ordnung des Lebens in Jesus Christus, das uns freigemacht hat von dem Gesetz der Sünde und des Todes. In einer Übersetzung von Philips in die englische Bibel steht, der Herr Jesus hat uns ausgenommen aus dem viziosen Kreis, der bösartigen Kreis von Sünde und Tod. Und das finde ich ein schöner Text, denn weißt du, wir kennen alle diesen bösartigen Kreis, dass wir probieren, um gut zu sein, richtig ernst probieren.

Und haben wir Erfolg, ja, dann sind wir einige Tage richtig gut, aber dann fallen wir wieder. Und dann probieren wir wieder, um gut zu sein, aber es geht nur sehr, sehr kurz, und dann fallen wir wieder. Eine bösartige Kreis.

Wir kennen die bösartige Kreis von dem Tod. Wir sind krank, wir gehen nach einem Arzt, und er gibt uns Medizin, wenn es nötig ist, eine Operation. Und dann sind wir besser.

Aber wir werden wieder krank. Und dann brauchen wir wieder einen Arzt, und jetzt ist es ein wenig schlimmer. Und wir wissen, immer näher kommen wir an das Moment, dass ein Arzt nicht mehr helfen kann.

Ein bösartiger Kreis. Und nun ist Jesus gekommen. Und er hat das Problem von unserem Sünden und Tod vollkommen überwunden.

Er hat uns, für uns am Kreuz gestorben, unsere Strafe getragen, und wenn wir an ihm glauben, dann wissen wir, das Beste kommt noch, wenn wir im Haus des Vaters kommen, wo Jesus einen Platz bereitet für jedermann, der an ihm glaubt. Und wenn wir unsere Sünden bekennen, dann will er immer wieder unsere Sünden vergeben, und Jesus ist nicht nur für uns gestorben, vielmehr lebt er für uns. Und sein Blut ist immer zur unserer Verfügung.

Das Blut, das uns reinmacht von jeder Sünde, die wir ihm bekennen. Und wie ein Scheibenwischer von einem Auto immer wieder das Wasser wegnimmt von der Scheibe, so immer wieder ist das Blut Jesu da, das uns reinmacht von den Sünden. Und nun ist es nicht das, dass wir nur unsere Sünden bei dem Herrn bringen können, aber es geht noch weiter, wenn das Herz rein ist, durch das Blut von Jesu, dann kommt der Heilige Geist und führt uns.

Und dann der Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Und das ist ein gesegneter Kreis. Der gesegnete Kreis von das Bringen von unseren Sünden zu dem Herrn Jesus, von gereinigt werden durch sein Blut und erfüllt werden von seinem Heiligen Geist.

Und das ist nicht ein bösartiger Kreis, das ist ein gesegneter Kreis. Dann ist es herrlich, um unsere Sünden bei dem Herrn zu bringen, dann kommt anstatt von der Ungeduld, die langen Gesichter, die Kritikgeist, der Eifersücht, die Selbstsucht, das Selbstmitleid, der Menschenfurcht, der Geltungsbedürfnis, die Unreinheit, kommt der Frucht des Geistes. Liebe, Gottesliebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Ja, in diesem gesegneten Kreis wird Jesus uns allen hier bringen. Es gibt viele Kinder Gottes, die wissen von der Reinigung durch das Blut Jesu. Aber es gibt Kinder Gottes, die noch nie gehört haben von der Fülle des Heiligen Geistes.

Und Jesus sagt, wenn ein Dämon weggesandt ist aus dem Herzen, und das Herz bleibt leer, dann bringt der Dämon noch sieben andere, und was nachher kommt, ist noch schlimmer als was davor war. Darum, werdet voll Geistes, ist die herrlichste, die gesegnetste Gebot von der Bibel. Und ein Gebot in der Bibel ist kein Vorschlag.

Werdet voll Geistes, ist für uns allen hier, auch die jüngsten Christen, auch für dich, wenn du heute deine erste Entscheidung für Jesus machst. Ich habe nirgendwo in der Bibel gelesen, dass man dann erst durch aller Handnot und Verschagen gehen muss, bevor man Raum geben kann an der Fülle des Heiligen Geistes. Nein, der Heilige Geist verlangt, um uns Herz zu fühlen, wie das Licht bereit ist, ein Raum zu füllen, das ist geöffnet für seinen Glanz.

Ja, das ist das Herrliche, dass es nicht ein Streben ist, vielleicht wenn wir streben in diesen bösartigen Kreis von Sünde und Tod, dass wir noch wohl ein wenig menschliche Liebe bringen können. Aber menschliche Liebe fehlt. Ich war in einem Bostel-Gefängnis in Neuseeland.

Das ist ein Gefängnis, wo die jungen Leute sind, die halbstarken. Und es ist immer so traurig zu sehen, ein Gefängnis voll junger Männer, junge Männer und junge Frauen, fast Kinder noch. Ich bin immer so froh, dass ich da die heilige Botschaft bringen kann von Jesus, liebe Jesus, ich.

Ich habe eine Botschaft für die unanständigen Sünder, gerade so wie ich heute Abend eine Botschaft habe für die anständigen Sünder, so wie du bist. Nun waren diese Bostel-Gefängnisse in England und in Australien und Neuseeland sind meistens in die Hände von sehr guten Leuten. Oft sehr gute Christen, immer große Psychologen.

Und als ich da einmal in einer Kapelle gesprochen habe, sagte man mir, ach, wollen Sie bitte zurückkommen. Wollen Sie so oft kommen, wie Sie wollen. Ach, das war herrlich.

Und all meine freie Zeit war ich in diesem Jugend-Gefängnis. Ein Abend war ich mit acht Jungen zusammen, ohne Aufseher. So um ein runder Tisch gesessen und wir haben so miteinander gesprochen, so richtig von Herz zu Herz.

Ich konnte ruhig die Zeit nehmen. Nicht weniger als drei Stunden konnte ich mit diesen Jungen sprechen. Herrlich.

Und weißt du, das Herrliche war, das vor mich lag auf dem Tisch, das Herrliche Buch, die Bibel, wo die Antwort ist für jeden anständigen und unanständigen Sünder. Und als ich dann so gesprochen habe, sagte ich, nun Jungs, jetzt muss ich gehen, aber nun werde ich dir alle eine Karte geben, eine Entscheidungskarte. Nun musst du einfüllen, was du jetzt entscheiden willst.

Sechs, geschrieben auf die Karte, entschieden für Jesus Christus als mein Heiland. Eine völlige Hingabe und eine Unentschieden. Ich sagte, Junge, wie kannst du nun unentschieden sein? Stell dich mal vor, dass du am ertrinken warst und dass ich dich errettete mit Gefahr von meinem Leben.

Würdest du ein Unentschieden sein, um zu sagen, danke, Korri, dass du mich gerettet hast? Das ist doch das Wenigste, was ich von dir erwarten kann. Nun ist Jesus am Kreuz gestorben für dich. Er ist gekommen von dem prächtigen, herrlichen Himmel, um auf dieser schrecklichen Erde zu wohnen und hier am Kreuz zu sterben für deine Sünde, um dich zu retten für die Ewigkeit.

Bist du unentschieden, um zu sagen, danke, Herr Jesus, dass du das für mich getan? Da sagte der Junge, ach, du verstehst mich nicht. Ich habe das schon getan, denn ich glaube es, aber ich habe so oft probiert, das christliche Leben zu leben und ich kann es einfach nicht leisten. Und nun bin ich unentschieden, ob ich es wieder probieren will.

Und der Junge, der neben ihm saß, auch ein Kriminal, sagte, Kamerad, das war dasselbe mit mir. Ich probierte, um gut zu sein. Und ich hatte ein ganz wenig Erfolg, aber danach war es noch schlimmer als vorher.

Und nach einiger Zeit war ich so entmutigt, dass ich alle Religionen über Bord werfen wollte. Ich dachte, ich kann es doch nicht leisten. Und dann las ich in die Bibel Römer schieben.

Ich dachte, oh, Junge, du meinst Römer 8. Aber er öffnete seine Bibel und sagte, Kamerad, weißt du, wer das geschrieben hat? Paulus, der große Held Gottes, der große Missionar, der viele von den schönen Briefen geschrieben hat in die Bibel, der der erste Missionar war, der um die Welt gegangen ist. Nun, höre was er sagt, Das Gute, das ich will tun, das tue ich nicht. Aber das Schlechte, was ich nicht will, das tue ich.

Kamerad, es ist Hoffnung für uns. Wenn Paulus das sagt, nach seiner Bekehrung, aber er sagt noch mehr. Und dann las er 1. Korinthien 15,57 Dank sei Gott, der uns den Sicht gegeben hat, durch unseren Herrn Jesus Christus.

Kamerad, es ist nicht probieren, es ist Hingabe in Jesu Hände. Er ist Sieger, er überwindet. Dann zeigte ich ihm mein Stäbchen.

Ich sagte, Junge, denkst du, wenn ich probiere, dieses Stäbchen stehen zu lassen auf meiner Hand, dass ich Erfolg habe? Wir wissen allen, dass es nicht die Natur von einem Stäbchen ist, um zu stehen. Ich kann es aber stehen lassen, selbst auf meinen Finger. Jetzt steht es, weil meine Hand es festhält.

Es ist nicht unsere Natur, um gut zu sein. Wenn wir auch probieren, wir haben kein Erfolg. Aber wenn wir uns hingeben in die durchgraben Hände Jesu.

Seine Hand hält uns fest. Seine Hand, die nicht lässt. Der Junge sagte, gib mir zurück diese Karte und schrieb, Jesus aufgenommen als mein Erlöser und Heiland.

Ja, das ist das Herrliche. Dass es nicht ist ein Streben, Jesus ist die Antwort. Und darum können wir allen reine Herzen haben und mehr als Überwinder sein.

Nein, es gibt keine Sündlosigkeit in dieser Zeit. Aber wir Kinder Gottes wissen, was zu tun mit unseren Sünden. Und hier müssen wir verstehen, dass die Bibel ganz klar ist, dass wir rein und heilig sein müssen.

Ich habe einmal ein Predigt gehört von einem Pastor, der sagte, mein Finger ist schwarz von Sünde, aber er zeigt noch auf Christus. Ich sagte, aber Herr Pfarrer, was tun Sie mit Ihrem kleinen Jungen, wenn er mit schwarzen Fingern an das Mittagessen kommt? Was sagen Sie dann? Dann sagen Sie, böser Junge, geh nach dem Badezimmer, es gibt noch Wasser und Scheife in unserem Haus und komm mir nicht für ein zweites Mal mit schwarzen Fingern am Mittag essen. Herr Pfarrer, gibt es da nicht das Blut von Jesus, um Ihre schwarzen Finger zu reinigen? Ja, vielleicht gibt es eine Theologie, die solch so etwas hier schön findet, aber ich finde es nicht schön und ich habe nicht ein bisschen mehr Respekt für diesen Pastor als vor dem Taschendieb in Amerika, der sagte, ich bin jetzt bekehrt, ich bin ein Christ.

Bevor ich bekehrt war, habe ich jeden Monat etwa 50 bis 60 Uhren gestohlen, aber jetzt stelle ich nur 4 oder 5. Ja, jetzt lachst du, aber wie steht es mit dein anständiges Sünde, der Selbstmitleid? Das ist eine Uhr, die du gestohlen hast, mit deinem Geltungsbedürfnis, das ist eine gestohlene Uhr. Heraus mit dieser Lumpen als ein Taschenlampe, heraus mit dieser Sünde, heraus mit die Unreinheit in dein Herz, mit deinem Ungeduld, dein Eiferschicht. Ja, vielleicht sagst du dann wieder, aber ich kann es nicht, nein, das weiß ich auch wohl, ich kann es auch nicht, aber Jesus kann es.

Das ist das Heilige, dass wenn der Herr uns auffordert, heilig und rein zu sein, dann gibt er uns den Hand, um uns zu helfen. Jesus ist Sieger. Meine Freundin, hier ist eine sehr ernste Angelegenheit.

Wenn wir stehen in dieser Zeit in einem gewaltigen Kampf zwischen den Mächten der Finsternis und des Lichts und jeder Christ steht in der Frontlinie des Kampfes und eigentlich sind unsere Herzen der Kampfplatz. Wie gefährlich, wenn wir jetzt einen Kompromiss haben mit dem Feind, wenn wir unsere schwarzen Finger noch tolerieren oder sprechen von nur vier oder fünf Ohren oder nun ja, das ist nun meine Anlage, dass ich ungeduldig bin und nun ja, wir sind doch noch nicht Heilige, wir sind doch nur Menschen, dass ich selbst Mitleid habe, ist gar kein Wunder. Freunde, das ist ein Kompromiss mit dem Feind.

Pass auf, denn wenn wir in dieser Zeit nicht ganz uns hingeben an den Herrn Jesus, dann helfen wir dem Feind, der jetzt weiß, dass seine Zeit noch kurz ist und der uns gewaltig anfällt und der Teufel ist nicht allwissend, aber er hat einen ganz gut organisierten Geheimdienst und vergiss nicht, dass er sehr viel Übung gehabt hat, er ist noch nicht in Pension. Nun ist es nicht ein Streben. Wissen Sie, es ist in Hebräer 12 so schön gesagt, so sind wir also von einer ganzen Wolke von Zeugen eingehüllt.

Da sagt Paulus, nach dass er von all die Helden des Glaubens gesprochen hat. Darum sollten auch wir alles, was Last bedeutet und hindert, abwerfen, auch die Sünde, die uns so leicht umstrickt, ablegen und mit Ausdauer den Wettlauf aufnehmen, der uns bestimmt ist. Dabei lasst uns den Blick wegrichten auf den Urheber und Vollender des Glaubens, Jesus.

Ja, den Blickwechsel, das ist was wir brauchen. Wenn der Teufel nicht auf eine andere Manier unseren Blick wegbringen kann von Jesus, dann richtet er unseren Blick auf unseren Glauben. Wie oft sagt man mir, ach, mein Glaube ist zu klein und schwach.

Aber der Held des Glaubens, Hudson Taylor, hat gesagt, kein großer Glaube brauchen wir, sondern ein Glaube an ein großer Gott. Und Jesus sagt, auch wenn der Glaube so klein ist wie ein Senftkorn, dann ist es noch genügend, um Bergen zu versetzen. Bevor der Krieg war ich Ohrmacherin und ich hatte ein Ohrengeschäft.

Als ich in meinem Ohrengeschäft eine neue Ohr hatte, die nicht gut ging, habe ich die nie repariert, aber zurückgeschickt nach dem Fabrikant. Als dann der Fabrikant diese neue Ohr repariert hat, dann ging sie absolut pünktlich. Wenn mein Glaube nicht wirkt, dann repariere ich die nicht, aber ich sende mein Glaube zurück nach dem Fabrikant, Jesus, der Ohrheber, und vollende der Fabrikant von meinem Glauben.

Und wenn Jesus mein Glauben repariert, dann wirkt es. Darum nicht auf deinen Glauben schauen, aber auf Jesus. Weißt du, es ist so wichtig, wo du schaust.

Ich war vor einigen Wochen in einem Mutterhaus, und da war ein ganz altes Buch, Böndjan. Ich hatte das in Jahren nicht eingesehen. Das ist ein ganz gutes Buch.

Und da las ich von Christine, die sieht einen Mann mit einer Kehrichtharke in der Hand, der bloß niederwärts blicken konnte. Über seinen Haupt stand einer mit einer himmlischen Krone in seiner Hand und bot ihm diese Krone für seine Kehrichtharke. Aber der Mann sah weder empor, noch achtete er darauf, sondern scharrte sich die Strohhalme, die Stecken und den Staub des Fußbodens zusammen.

Da musste ich denken an die vielen Christen mit langen Gesichtern, immer, immer nach unten schauend. Ach, ich hoffe so, dass der Heilige Geist dir ganz freundlich dein Gesicht nach oben richtet. Wenn du das nicht tust, dann wir so auch nicht sehen die Krone, die da ist, die herrliche, unaussprechliche Reichtum, die jetzt für dich ist.

Ja, ich weiß wohl, das Beste kommt noch, aber jetzt schon haben wir unaussprechliche und herrliche Reichtum in Jesus Christus. Schaut auf! Wir alle aber schauen mit unverschleiertem Gesicht in die Herrlichkeit des Herrn und strahlen sie zugleich wie ein Spiegel zurück, ja, während dadurch in sein Bild umwandelt, sagt Paulus im 2. Korinthien 3, 18, als er die Überschätzung von Hans Brundt verbraucht. Und dabei geht es, weil er selbst durch seinen Geist am wirken ist, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.

Wir spiegeln. Ein Spiegel tut nicht viel. Ein Spiegel hängt oder steht in die rechte Richtung und dann tut es sein Arbeit.

Vor einiger Zeit hatte ich einen Unfall in meiner Vaterstadt. Es war nicht so schlimm, aber es war doch so, dass ich nicht gehen konnte. Ich hatte meine Hüfte verwundet.

Ein Polizeimann hilf uns, um mich in den Auto zu tragen. Wenn ein Polizeimann in Holland etwas tut, kommt immer sein Büchlein dabei und muss er ein Rapport machen. So sagte er, was ist Ihr Name? Ich sagte, Corrie ten Boom.

Corrie ten Boom? Sind Sie eine von den Familien, die wir verhaftet haben, so etwa vor 10 Jahren? Er sagte, ja, das bin ich. Du musst du verstehen, dass während des Krieges die gute holländische Polizei in die Dienst war von den Gestapo. Und sie blieben da, um uns politischen Gefangenen zu helfen.

Und Gott sechne sich für alle Hilfe, die sie uns gegeben haben. Und nun war ausgerechnet dieser Mann hätte Dienst gehabt, der Abend und Nacht, dass meine Verwandten und Freunde und ich in die Polizeiamt in Haarlem waren. Da erzählte er mir, ich werde nie diese Nacht vergessen, als da ihr alter Vater von mehr als 80 Jahren auf dem Boden gesessen war.

Stuhlen gab es da nicht. Und es war eine Atmosphäre, als ob es ein Fest war, anstatt dass die meisten von euch in KZs und Gefängnissen sterben mussten. Ich erzähle oft an neue Offiziere und Polizeimänner, dass ihr Vater, der nach 10 Tagen im Gefängnis starb, als er da so ganz ruhig auf den Boden saß und sagte, Kinder, lassen wir noch, bevor wir probieren zu schlafen, noch mit einander beten.

Und dann las er mit euch Psalm 91. Da wuschte dieser Mann nach 10 Jahren noch, welche Psalm Vater gelesen hat. Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn meine Zuversicht und meine Bursch, mein Gott, auf den ich hoffe.

Wenn ich im Himmel komme, hoffe ich Vater, ein Frage zu stellen. Ich mag so gerne ein wenig fantasieren über die Himmel, du auch? Und weißt du, dann weiß ich, wenn ich ganz viel fantasiert habe, dass die Wirklichkeit noch ein Trillion und mehrmal großer und herrlicher ist, als meine große Fantasie. So, wir können ruhig fantasieren.

Aber ein Ding weiß ich von der Bibel. Und das ist, dass wir einander kennen da oben. Ich lese in der Bibel die Begegnung auf dem Berg der Verherrlichung von Jesus, seine Jünger und Moses und Elia.

Ich lese aber gar nicht, dass Jesus sagte, darf ich vorstellen, meine Jünger, Moses und Elia. Oh nein. Aber die Jünger wussten, das ist Moses und das ist Elia.

Wie wussten sie das? Weil die beiden verherrlichte himmlische Körper hätten. Im Himmel kennen wir einander viel besser als hier auf Erde, weil wir einander kennen in ihm, unser Herr. Ich werde Vater fragen, Vater, weißt du noch die letzte Nacht, dass wir zusammen waren in dem Polizeiamt eines Medestrats in Haaren? Und ich denke, dass Vater sagen wird, oh ja, das weiß ich noch.

Das war die letzte Mal, dass wir einander sahen. Dann würde ich ihn fragen, Vater, weißt du noch von dieser Polizeimann da, die da Dienst hatte? Und dann kann es sehr gut sein, dass Vater sagt, ein Polizeimann? Nein, das erinnere ich mich nicht, dass es da einen Polizeimann gab. Weißt du, es war nicht so, dass Vater die Abend gedacht hat, und jetzt muss ich etwas tun und schagen, um diesem Mann da ein Segen zu sein.

Ach nein, so lebte Vater nicht. Vater lebte sehr entspannt, bis der letzte Moment von seinem Leben, das habe ich gehört von zwei Jungen, die in dieselben Zellen mit ihm waren, als er die letzten Tage im Gefängnis war. Aber Vaters Leben war immer und sein Blick war immer auf Jesus gerichtet.

Und darum machte Jesus ihm ein Spiegel. Er schaute mit unverschleierter Gesicht in die Herrlichkeit des Herrn und strahlte sie zugleich wie ein Spiegel zurück. Und dadurch war er in sein Bild verwandelt.

Und Paulus sagt, dabei geht es, weil er selbst durch seinen Geist am wirken ist, weil Jesus selbst durch seinen Geist am wirken ist, geht es von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Wirst du deinen Blick nach oben richten, dann wirst du dasselbe erfahren, dass du ein Spiegel wirst und dass du nach seinem Bild verwandelt wirst, nur durch das Schauen. Wir sind Monde, keine Sonne.

Der Mond tut nichts anderes als das Licht von der Sonne so zurückgeben. Er ist ein Spiegel von der Sonne. Viele Leute, die wollen probieren, um Sonnen zu sein, das geht nicht.

Nur auf Jesus schauen, dann werden wir Spiegel sein Licht. Wir werden nach seinem Bild verwandelt werden. Ach ja, lassen wir doch nicht so auf uns selbst schauen.

Ich blickte auf Jesus und die Taube des Friedens flog in mein Herz. Ich blickte auf den Taube des Friedens und er flog davon. Nein, auf Jesus.

Und der Heilige Geist gibt uns den Blickwechsel. Im KZ mussten wir jeden Morgen drei Stunden auf Appell stehen. Es gab einige Aufseherinnen, die die Zeit benutzten, um ihre Grausamkeiten zu demonstrieren.

Einen Morgen konnte ich kaum tragen, um zu sehen und zu hören, was davor mich geschah. Und auf einmal fing ein Lerche an zu singen in die Luft. Und alle Gefangenen guckten auf und hörten nach dieser Vogel.

Und als ich auf die Lerche sah, dann habe ich noch weiter geschaut auf die Himmel. Und dann dachte ich an Psalm 103, wo beschrieben steht, so hoch die Himmel ist über die Erde, so groß und hoch ist die Liebe und Erbarmung Gottes über allen, die ihm fürchten. Und auf einmal sah ich es.

Der Ozean von Gottes Liebe ist größer Wirklichkeit als die Grausamkeit der Menschen. Ausgerechnet drei Wochen, jeder Tag, sand Gott diese Lerche während des Appells, um uns den Blickwechsel zu geben weg von die Grausamkeit der Menschen auf dem Ozean von Gottes Liebe. Ja darum, als ich vom KZ zurückkam, konnte ich sagen, die größte Wirklichkeit im Leben ist Gottes Ozean von Liebe in Jesus Christus.

Ja, lassen wir aufsehen, weg von uns selbst, auf Jesus. Hier in Deutschland gibt es vier Leute, die sich selbst so tierisch ernst nehmen. Ja, wir in Holland sind gerade so kompliziert als ihr Leute hier in Deutschland.

Aber jeder Holländer nimmt doch immer wieder die Zeit, um in den Spiegel sich selbst anzuschauen und um sich selbst zu lachen. Wenn ich Aussprachen gehabt habe, Seelsorge getan habe, ach, dann mache ich so gerne Fragen zu den Deutschen. Nun geh nur nach Hause und denke daran, wenn du eine Minute an dich selbst gedacht hast, musst du zehn Minuten an den Herrn Jesus denken.

Und dann gehst du von selbst 20 Minuten an andere denken. Wie brauchen wir den Blickwechsel, wenn uns Leben sich dreht um uns? Weißt du, worum du drehst, das wird dein Meister. Ist Jesus in den Mittelpunkt, dann ist er der Meister von dein Leben.

Er sagt in Johannes 15, Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jede unfruchtbare Rebe an mir nimmt er weg, aber jede fruchttragende Rebe reinigt er, damit sie noch mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich euch gesagt habe.

Aber bleibt in mir, wie ich in euch bleibe. Wie nun die Rebe nicht von sich aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Wenn wir in Jesus sind, sind wir mit Jesus verborgen in Gott.

Siehst du das? Dies bist du, den Daumen. Dies ist Jesus, dies ist Gott. Mit Jesus verborgen in Gott, dann muss der Teufel durch Gott und Jesus gehen, um uns zu erreichen.

Wie herrlich, dass Jesus sagt, Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt, wie ich in ihm bleibe, der bringt reiche Frucht. Weißt du, wir sagen, ach, ich probiere wohl, in ihm zu bleiben.

Aber ich bin so untreue. Aber das ist nicht das Einzige. Wie ich in ihm bleibe, Jesus bleibt in uns.

So wieder auf Jesus schauen. Denn ohne Gemeinschaft mit mir könnt ihr nichts tun. Löst sich aber jemand von mir, so wird er herausgeworfen, wie auch die fruchtlose Rebe hinausgeworfen wird und verdorrt.

Sie wird dann ins Feuer geworfen und verbrennt. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann könnt ihr bieten, was ihr wollt. Es wird euch werden und darin wird mein Vater verherrlicht werden, dass ihr reiche Frucht bringt und meine jünger werdet.

Diese Dingen habe ich dir gesagt, dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen. Eine Rebe von dem Weinstock probiert nicht, ist nicht so beschäftigt mit der Frucht, als mit dem Weinstock. Der Weinstock tut die Arbeit.

Der Weinstock bringt die Nahrung aus dem Grund und gibt es an die Reben. Und dann von selbst kommt die Frucht. Du brauchst nicht zu viel zu denken an die Frucht des Geistes.

Nein, nur verbunden bleiben durch den Blickwechsel. Dann tut er die Arbeit, dass dein Leben viel Frucht trägt. Ich will morgen oder Sonntag sprechen über, dass wir allen Seelengewinner sein müssen.

Jesus hat gesagt, so wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch auch. Warum hat Gott Jesus gesandt? Um zu suchen und zu retten das, was verloren war. Warum sendet Jesus uns? Um zu suchen und zu retten, was verloren war.

Und in dieser Zeit ist nur ein Arbeit wichtig, 100% wichtig. Und das ist, das Evangelium zu verkündigen. Ja, sagst du, das ist doch wieder schaffen.

Ach, ohne die Fülle des Heiligen Geistes können wir nicht schaffen. Siehst du, wie wichtig es ist, dass wir voll sind von dem Heiligen Geist? Erstens, weil wenn wir voll sind von dem Heiligen Geist, er uns gebraucht, um Jesu Name zu verherrlichen auf diese Erde. Zweitens brauchen wir die Fülle des Heiligen Geistes für den Dienst.

Denn wenn wir voll sind von dem Heiligen Geist, dann haben wir die Liebe, die Freude, die Friede, die Geduld, die uns allen gute Seelsorger macht. Ja, werdet voll Geistes und immer auf ihm schauen. Stern, auf den ich schaue, Fels, auf dem ich stehe, Führer, dem ich traue, Stab, an dem ich gehe, Brut, von dem ich lebe, Quell, an dem ich ruhe, Ziel, das ich erstrebe, Alles, Herr, bist du.

Drum so will ich wallen meinen Pfad dahin, bis die Glocken schallen, um daheim ich bin. Dann mit neuen Singen jauchze ich froh dir zu, nichts hab ich zu bringen, Alles, Herr, bist du. Dann wird es nicht mehr Glauben sein, aber dann werden wir schauen, Angesicht zu Angesicht.

Ja, das Beste kommt noch. Halleluja. Amen.

Wir beten, liebe Vater, in Jesu Name, wir loben und danken dir, dass du uns den Heiligen Geist gesandt hast, die uns den Blickwechsel geben will. Weg von uns streben, weg von unseren Sünden, weg von unseren Tugenden, auf Jesus. Oh, Herr, danke, dass du gesagt hast.

Vergiss, oh Sünder, dich mit all deinen Sünden. Schau stets nur Jesus an, so wirst du Gnade finden. Und so fahr immer fort, schau Jesus und sonst nichts, der größte Sünder wird nur so zum Kind des Lichts.

Danke, Herr, dass du uns erleuchtete Augen gibst. Danke, Herr, dass du uns zu Spiegel machen willst, von deiner Herrlichkeit. Halleluja.

Dass du dazu gebrauchen wirst, Sünder, erlöste Sünder. Amen.

Sermon Outline

  1. Das Herrliche
  2. Die bösartige Kreis
  3. Der gesegnete Kreis
  4. Der Blickwechsel
  5. Wir schauen auf Jesus
  6. Wir schauen nicht auf unseren Glauben
  7. Wir schauen nicht auf unsere Sünden

Key Quotes

“Jesus ist die Antwort.” — Corrie Ten Boom
“Wir können reine Herzen haben und mehr als Überwinder sein.” — Corrie Ten Boom
“Der Blickwechsel ist, wenn wir unsere Augen von unseren Sünden und unserem Glauben auf Jesus richten.” — Corrie Ten Boom

Application Points

  • Wir sollten unsere Sünden zu Jesus bringen und durch sein Blut gereinigt werden.
  • Wir sollten unseren Blick von unseren Sünden und unserem Glauben auf Jesus richten.
  • Wir sollten uns auf Jesus verlassen und nicht auf unseren eigenen Glauben.

Frequently Asked Questions

Was ist der Unterschied zwischen dem bösartigen Kreis und dem gesegneten Kreis?
Der bösartige Kreis ist unser Versuch, gut zu sein, aber wir fallen wieder. Der gesegnete Kreis ist, wenn wir unsere Sünden zu Jesus bringen und durch sein Blut gereinigt werden.
Wie kann ich mein Herz reinigen?
Durch das Blut Jesu können wir unsere Sünden bekennen und uns reinigen.
Was ist der Blickwechsel?
Der Blickwechsel ist, wenn wir unsere Augen von unseren Sünden und unserem Glauben auf Jesus richten.
Wie kann ich mich von meinem Glauben überzeugen?
Ich kann mich von meinem Glauben überzeugen, indem ich mich auf Jesus verlasse und nicht auf meinen eigenen Glauben.
Wie kann ich meine Sünden überwinden?
Ich kann meine Sünden überwinden, indem ich sie zu Jesus bringe und durch sein Blut gereinigt werde.

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